The Quotidian: Same but Different

Multi-Screen Installation im öffentlichen Raum

Ausstellungsstatement
Mit der Entwicklung sozialer Netzwerke im digitalen Zeitalter scheint die Welt ständig in einem riesigen Netzwerk verbunden zu sein, das sich gegenseitig ähnelt. Die Menschen fühlen sich den politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Fragen weltweit näher gekommen und fühlen sich mehr denn je verbunden. Networking-Aktivitäten im Internet fungieren als Kommunikationskanal, der die physischen Einschränkungen überwindet, Stimmen verschiedener Individuen widerspiegelt, die auf dem Aufbau von Communitys in Echtzeit und der Kommentarkultur basieren, und jeden Tag ihr tägliches Leben und ihre Gedanken teilt.

Die COMO & HAPPY SCREEN Ausstellung The Quotidian: Same but Different stellt zwei Kunstwerke des Schweizer Künstlers Marc Lee vor, der sich auf computerprogrammierte Multimedia-Installationen konzentriert. 10.000 Moving Cities – Same but Different, Mobile App, mit der Sie eine virtuelle Stadt mithilfe von Multimedia-Technologie physisch erleben können, verbindet Städte, die weit voneinander entfernt sind und welche die Gedanken der Menschen auf ihrem Social Network Service abbilden. Die virtuelle urbane Skyline wird in Echtzeit durch Beiträge in sozialen Netzwerken rekonstruiert. Ortsbezogene Twitter-Posts ermöglichen es den Besuchern, sich in eine virtuelle Welt einzufühlen, in der sie an sozialen Bewegungen unserer Zeit teilnehmen und kontinuierlich lokale, kulturelle und sprachliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede erleben.

Me, Myself & I ist eine interaktive Installation, bei der die Selfies der durch das Smartphone erfassten Zuschauer als virtuelle «Selfie City» verkörpert werden. Die Besucher erkunden die von «mir» umgebene Stadt und beobachten die in der virtuellen Stadt verteilten Selbstporträts von «Ich», die die wahre Identität von «Mir» im sozialen Netzwerk erkennen, das in unserem Alltag durchdrungen ist, und spiegeln die «Selfie Culture» wider, die den Narzissmus und Egozentrismus offenbart. Gleichzeitig bietet die imaginäre Stadt, die mit der Existenz von «I’s» gefüllt ist, die Möglichkeit, über die Existenz und den Einfluss eines Individuums als soziales Wesen nachzudenken.

Die The Quotidian: Same but Different Ausstellung wurde entworfen, um eine Stadt wiederzuentdecken, die sich ständig verändert und ähnelt, indem sie die Kulturlandschaften, in denen wir leben, die Möglichkeiten des Einzelnen und seine Einflüsse erkundet. Im digitalen Zeitalter kann es sein, dass sich die Welt immer näher rückt, da sich Einzelpersonen und Städte immer ähnlicher werden. So wie Fotos, Texte und Videos von Nutzern, die online gepostet werden, die Landschaften der Kulturen färben, wird diese Ausstellung eine Gelegenheit bieten, die virtuelle Reise zu erkunden, bei der sich die städtische Umgebung zusammen mit «meinem» Alltag und Gedanken verändern wird, und uns helfen, die wahre Bedeutung «meiner» Existenz wiederzuentdecken.

Credits:
Ausstellungsleiterin: HyeIn Jeon
Ausstellungskuratorin: Hee-Eun Kim
Ausstellungskoordinatoren: Yoojin Chung
Promotion: Yeajin Cho, Yukyung Chung
Design: Yukyung Chung Chung
Videobearbeitung: HoMan Kwon
Videoübertragung: Junho Choi

COMO SCREEN
SKT-Tower, Euljiro 1-ga Exit no.4 / Daejeon SKT Dunsan Bldg

HAPPY SCREEN
4F, SK building, 26, Jong-ro, Jongno-gu, Seoul

 

10.000 Moving Cities – Same but Different, Mobile App

Me, Myself & I